BMUB Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz“

Verbände, Vereine, Stiftungen und Kommunen können ab sofort und bis zum 31. Oktober 2016 eine Förderung für Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene beantragen. Mit dem neuen Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative weitet das Bundesumweltministerium seine Förderangebote zur Realisierung klima- und ressourcenschonenden Alltagsverhaltens deutlich aus.
Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene leisten einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen. Diese Projekte führen dazu, dass Klimaschutz gelebt und verbreitet wird. Sie setzen beim Alltagshandeln der Bürgerinnen und Bürger an und bewirken, dass beispielsweise weniger Energie, Ressourcen und Fläche verbraucht wird, weniger Nahrungsmittel vernichtet werden etc. Sie bewirken auch, dass mehr Grün in die Städte kommt, um das Klima zu schützen und die Lebensqualität zu steigern. Durch die gemeinsamen Aktivitäten stärken sie zudem den Zusammenhalt in Nachbarschaften und tragen zu einer Verbesserung der Lebensqualität in Quartieren, Stadt- und Ortsteilen bei.
Gegenstand der Förderung sind Vorhaben, die Angebote zur Realisierung klimaschonender Aktivitäten auf Nachbarschaftsebene beziehungsweise in Quartieren schaffen, wie zum Beispiel:
- Maßnahmen auf Nachbarschaftsebene zur Bildung, Information und Aufklärung im Klimaschutz,
- Maßnahmen zur Aktivierung von Bürgerinnen und Bürgern für klimaschonendes Alltagsverhalten auf Nachbarschaftsebene,
- die Einrichtung und den Betrieb von Begegnungsstätten/-flächen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Angeboten auf Nachbarschaftsebene,
- innovative Ideen mit oben genanntem Ziel.
Die Projekte sollen ganz konkret zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen beitragen, beispielsweise durch eine Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs. Im Zentrum stehen dabei gemeinschaftliche, nicht profitorientierte Aktivitäten, die verschiedene Lebensbereiche (zum Beispiel Wohnen, Strom- und Heizenergieverbrauch, Ernährung, Flächenverbrauch, Konsumgüterverbrauch) adressieren.
„Klimawandel und Herausforderungen“ („dynaklim“) im Kreis Siegen-Wittgenstein
Der Klimawandel bringt vielfältige Herausforderungen mit sich, auf die sich unsere Region schon jetzt vorbereiten kann.
Das Forschungsprojekt der TU Dortmund/RWTH Aachen befasst sich in der Pilotregion Siegen-Wittgenstein genau mit diesem Thema.
Verschiedene sensitive Bereiche, u.a. „Wasserwirtschaft/Versorgung“, „Wald“, „Wirtschaft“, Verkehr/Infrastruktur“, werden hinsichtlich zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels analysiert, eingeschätzt und in eine „Roadmap“ integriert.
Zahlreiche lokale und regionale Fachexperten wurden zu einschlägigen Themen befragt und erfolgreich in das Projekt eingebunden.“
Der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Kooperationspartner RWTH Aachen und TU Dortmund möchten Sie ganz herzlich zu unserer Abschlussveranstaltung „Klimawandel und Herausforderungen“ („dynaklim“) mit Ergebnispräsentation einladen:
Zeit und Ort:
- 28.06.2016
- 13:30-15:30 Uhr
Adresse:
- Kreis Siegen-Wittgenstein
- Koblenzer Str. 73
- 57072 Siegen
- Raum 1410
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung und bitten um eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme .
Weitere Details zur Veranstaltung mit Programm folgen in Kürze.
Erste ÖKOPROFIT-Runde startet im Kreis Höxter
Am 22.01.2016 gab Landrat Friedhelm Spieker den Startschuss für die erste Runde des Projektes ÖKOPROFIT im Kreis Höxter.
Teilnehmende Betriebe dieser Premiere sind:
- INTEG gGmbH, Bad Driburg,
- Goeken backen GmbH, Bad Driburg,
- Kath. Hospitalvereinigung Weser-Egge mit dem Vincenz-Hospital, Brakel,
- Optibelt GmbH, Höxter,
- Gebr. Becker GmbH [&] Co.KG,Höxter,
- Lebenshilfe Höxter, Werkstätten und Kita gGmbh,
- Betriebshilfsdienst und Maschinenring Höxter Warburg e.V.,
- Benteler Automobiltechnik GmbH, Warburg,
- Coveris Flexibles Deutschland GmbH, Warburg und
- Biomasse Energie Maschinenring GmbH , Willebadessen.
„Die engagierte Beteiligung der teilnehmenden Unternehmen und Kooperationspartner belegt, wie wichtig ein tragfähiges Gleichgewicht zwischen betriebswirtschaftlichem Erfolg, Umweltauswirkungen und den Beziehungen des Unternehmens zu seinem gesellschaftlichen Umfeld ist“, freut sich Landrat Friedhelm Spieker.
„Wir möchten mit dem Projekt einen Beitrag für die Region leisten, aber auch vom Austausch mit den Unternehmen in dieser Runde profitieren“, erklärt ein Vertreter eines der teilnehmenden Unternehmen bei der Auftaktveranstaltung im Kreishaus Höxter.
In einem Arbeitskreis werden die Projektteilnehmer begleitet von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, der Hochschule OWL, der Industrie- und Handelskammer OWL zu Bielefeld, der EnergieAgentur NRW und der Effizienz-Agentur NRW.
Kontakt:
Kreis Höxter, Abt. Umweltschutz und Abfallwirtschaft, Martina Krog, 05271-965 4219, m.krog@kreis-hoexter.de
Arqum GmbH, Dr. Susanne Schliehe-Diecks, 0511-21359177, hannover@arqum.de
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Kosten senken und gleichzeitig die Umwelt schonen. Das ist das Ziel des Projektes Ökoprofit, das jetzt erstmals im Kreis Höxter angelaufen ist. Dazu gaben (vorne, v. l.) Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen und Bauen des Kreises Höxter, Projektbetreuerin Susanne Schliehe-Diecks, Landrat Friedhelm Spieker und die Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter, Martina Krog, gemeinsam mit den Vertretern der teilnehmenden Unternehmen und der Kooperationspartner offiziell den Startschuss. Die Unternehmens-Vertreter haben Objekte aus ihren Betrieben mitgebracht.
Foto: Kreis Höxter
Wilnsdorf geht Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes an

Engagiert geht jetzt die Gemeinde Wilnsdorf die Umsetzung ihres Klimaschutzkonzepts an. Der Maßnahmenkatalog, Teil des kreisweit erstellten integrierten Klimaschutzkonzepts (IKK), soll bewirken, dass die ambitionierten Ziele des Landes NRW erreicht werden können: Bis zum Jahr 2020 will Nordrhein-Westfalen die Treibhausgasemissionen um mindestens 25 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 reduzieren.
Das Wilnsdorfer Klimaschutzkonzept umfasst dazu 25 Handlungsempfehlungen. Neun sind interkommunal zu meistern, sechzehn liegen in der Verantwortung der Wielandgemeinde. Bei der Umsetzung der kommunalen Maßnahmen kann die Gemeinde Wilnsdorf seit Kurzem auf Verstärkung setzen: neu im Rathaus ist Klimaschutzmanagerin Kerstin Riester.
Bürgermeisterin Christa Schuppler freut sich über den Zuwachs: „Dank der Bundesfördermittel konnten wir eine zusätzliche Stelle schaffen, die in den kommenden drei Jahren insbesondere öffentlichkeitswirksame Projekte vorantreiben kann“. Hier sieht auch Riester einen Dreh- und Angelpunkt: „Es muss uns gelingen, das Thema Klimaschutz in den Köpfen der Menschen zu verankern“, sagt die 28-jährige Wirtschaftsingenieurin mit Schwerpunkt Energiewirtschaft und erneuerbare Energien.
Darüber hinaus betont Schuppler die Vorbildfunktion der öffentlichen Dienststellen. Der kommunale Anteil am CO2-Ausstoß in der Gemeinde Wilnsdorf liegt zwar nur bei geringen 1,3%. Zum Vergleich: Von den 204.000t CO2, die im Untersuchungsjahr 2011 ausgestoßen wurden, produzierte der Wirtschaftssektor ca. 45%, gefolgt vom Verkehrssektor (31,5%) und den privaten Haushalten (22,2%). „Aber wenn wir es im Rathaus schaffen, die an uns adressierten Klimaschutzziele zu erreichen, ist das vielleicht auch Ansporn für Wirtschaft und Endverbraucher“, hofft die Bürgermeisterin.
Alle Verwaltungsfachbereiche der Wielandkommune sollen bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes mitwirken. Zu diesem Zweck sind in der Arbeitsgruppe Umwelt- und Klimaschutz, die kürzlich erstmals tagte, alle wesentlichen Entscheidungsträger eingebunden mit der Maßgabe, die neue Klimaschutzmanagerin zu unterstützen. Eine wichtige Aufgabe ist beispielsweise die Weiterführung energetischer Effizienzmaßnahmen an gemeindeeigenen Liegenschaften. „Hier können wir bereits einen Erfolg vermelden, denn seit Anfang des Jahres beziehen wir ausschließlich Ökostrom für unsere Liegenschaften“, berichtet Schuppler.
Der langjährige Umweltberater der Gemeinde Wilnsdorf, Fritz Müller, ebenfalls Klimaschutzmanager, kümmert sich parallel zu den von Kerstin Riester betreuten gemeindespezifischen Klimaschutzmaßnahmen zusammen mit dem Kreis und anderen Kommunen um die Umsetzung der interkommunalen Klimaschutzprojekte, z.B. beim Thema Energieeffizienz in Unternehmen.
Weitere Informationen zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Wilnsdorf sind auf der Homepage der Gemeinde Wilnsdorf unter www.wilnsdorf.de in der Rubrik „Wohnen [&] Bauen/ Umwelt [&] Sicherheit“ zu finden.
Bildunterschrift:
Im Wilnsdorfer Rathaus hat die Klimaschutzmanagerin Kerstin Riester ihre Arbeit aufgenommen, Bürgermeisterin Christa Schuppler freut sich über die kompetente Unterstützung.
Erfahrungsaustausch „Klimaschutz und Klimaanpassung für alle Klimabeauftragten der Kreise in NRW“ am 30.06.2016 in Soest
Immer mehr Landkreise in NRW machen sich auf den Weg, eigene Klimaschutzkonzepte und Anpassungsstrategien zu entwickeln.
Darum lädt die PlattformKlima.NRW Sie
am 30. Juni 2016 zu einem neuen Erfahrungsaustausch
„Klimaschutz und Klimaanpassung für alle Klimabeauftragten der Kreise in NRW“
In das Kreishaus Soest – Raum 136
Hoher Weg 1-3
59494 Soest
herzlich ein.
Wir beginnen um 10:15 Uhr, geplantes Ende der Veranstaltung ist 14:30 Uhr.
Ihre Fragen zur Vorgehensweise, Förderung und zu den inhaltlichen Anforderungen stehen im Mittelpunkt. Wir diskutieren, klären und erörtern gemeinsam.
Über kurze Impulsvorträge stellen wir aktuelle Themen und Beispiele vor.
Eine Tagesordnung finden Sie ► hier.
Melden Sie sich bitte verbindlich per E-Mail bei Claudia Dumsch, Dumsch@KommunalAgenturNRW.de oder per Onlineformular an.
Gute Vorbereitung ist die halbe Miete:
Wenn Sie uns im Vorfeld der Veranstaltung Ihre Fragen und Diskussionswünsche mailen möchten, nehmen wir diese gerne in unser Programm auf. Auch wieder per E-Mail an o.g. Adresse.
Wir freuen uns auf einen lebendigen und informativenAustausch mit Ihnen!
Startschuss für das Klimaanpassungskonzept Recklinghausen am 14.Juni 2016
Die Arbeit an demKlimaanpassungskonzept für die Stadt Recklinghausen hat begonnen. Zum Auftakt findet am 14.06.2016 eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtverwaltung, vertreten durch den Fachbereich (FB 61) Planen, Umwelt, Bauen, und der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) mit dem Titel „Klimaanpassungsstrategien und Klimaanpassungskonzepte, regional – kommunal“ statt.
Das Programm bietet zum einen die Möglichkeit, sich über das Thema „Klimaanpassung“ zu informieren. Zum anderen können Sie sich bereits zu Beginn der Konzepterarbeitung mit eigenen Erfahrungen, Anregungen, Fragen oder Ideen einbringen.
Die Veranstaltung ist gleichzeitig integriert in das Programm der Klimawochen Ruhr 2016.
Wir laden Sie herzlich ein, an unserem Auftakt teilzunehmen und den Erstellungsprozess des Recklinghäuser Anpassungskonzeptes aktiv zu unterstützen.
Gerne können Sie den Veranstaltungshinweis auch an weitere Interessierte weitergeben. In den nächsten Tagen wird die Ankündigung auch auf der städtischen Homepage(www.recklinghausen.de) und der Seite der NUA (www.nua.nrw.de) eingestellt.
Das Programm entnehmen Sie bitte dem PDF-Dokument im Anhang. Die Anmeldung erfolgt über die NUA. Weitere Details finden Sie ebenfalls in dem angehängten Dokument.
Zukunftskongress „Klimafreundliche (E-)Mobilität im ländlichen Raum“ am 14. Juni 2016 im Berufskolleg Schloß Neuhaus

Der Bestand an Kraftfahrzeugen im Kreis Paderborn wächst seit Jahren, aber nur 33 dieser Fahrzeuge haben ein E-Kennzeichen. Dies ist ein erster Start in Richtung einer positiveren CO2-Bilanz. Der Zukunftskongress soll spannende Einblicke in die aktuelle Mobilitätsforschung und in unsere mobile Zukunft geben.
Im Fokus stehen folgende Fragen:
- Wie kann die Mobilität im ländlichen Raum in Zukunft aussehen?
- Ist Elektromobilität geeignet, die Distanzen auf dem Land zu überbrücken?
- lassen sich der Einsatz von Elektromobilen und erneuerbaren Energien sinnvoll kombinieren?
- Gibt es außer der Elektromobilität Ansätze und Optionen im ländlichen Raum?
Flyer und Programm zum Download:
RegionalForum Siegen-Wittgenstein – Workshop Energie- und Umweltmanagement im Unternehmen am 13. Juni 2016
Durch effizientes Energie- und Umweltmanagement wird die eigene Umweltleistung im Unternehmen systematisch verbessert. Dies zahlt sich für Ihren Betrieb und die Umwelt aus! Jedes Unternehmen betreibt Umweltschutz und Energiemanagement, denn ohne geht es nicht. Die Notwendigkeit sich diesen Themen verstärkt zu widmen steigt, egal ob durch ordnungsrechtliche Auf-lagen, ökologische Kunden- oder Marktanforderungen oder durch Kosteneinsparungen. Durch gezieltes Umwelt- und Energiemanagement können Sie Ihre Energie- und Ressourceneffizienz im Unternehmen steigern und messbare Einsparungen erzielen. Die wichtigsten Argumente für Energie- und Umweltmanagement sind:
- Kosten senken
- Umwelt schonen
- Wirtschaftlichkeit steigern
- Imageverbesserung bei Kunden und Öffentlichkeit
- Erfüllung gesetzlicher Auflagen
- Wie lässt sich Energie- und Umweltmanagement für Unternehmen ausgestalten und gewinnbringend nutzen?
- Welche Möglichkeiten und Systeme gibt es?
- Worin liegen dabei die Vorteile?
- Welche Hürden sind bei der Einführung von Umwelt- und Energiemanagementsystemen zu nehmen?
Diese und weitere Fragen möchten wir beantworten und laden Sie herzlich zu unserer Informationsveranstaltung ein!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der für Sie kostenfreien Veranstaltung!
Einladung zur Auftaktveranstaltung KAKDUS – Klimaanpassungskonzept für Düsseldorf
Hintergrund
Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird 2016 ein Klimaanpassungskonzept erstellen. Ziel dieses Konzepts ist es, Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an die prognosti zierten klimati schen Veränderungen zu entwickeln. Damit sollen die Widerstandsfähigkeit der Stadt und ihrer Bevölkerung gegenüber Klimaveränderungen (wie z.B. Hitzewellen, Stürmen oder Starkregen) erhöht und langfristi g gute Lebens- und Arbeitsbedingungen erhalten werden. Die Erarbeitung des Konzepts wird unter intensiver Beteiligung der relevanten Akteure und der Öff entlichkeit erfolgen. Ziel ist es, die Anpassung an Klimafolgen in die sektoralen und sektorübergreifenden Fachpoliti ken zu integrieren und sie als fortlaufenden Prozess in der Düsseldorfer Stadtverwaltung zu etablieren.
Die Erstellung des Klimaanpassungskonzepts für Düsseldorf wird im Rahmen der Nati onalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Das Projekt wird unterstützt durch ein externes Gutachterteam, bestehend aus den drei Büros GEO-NET Umweltconsulting (Hannover), MUST Städtebau (Amsterdam/Köln) und Dr. Pecher AG (Erkrath).
Veranstaltung
Im Rahmen der öff entlichen Auft aktveranstaltung sollen der Anlass, die Ziele und der vorgesehene Arbeitsplan zur Erstellung des Klimaanpassungskonzepts erläutert werden. Die Veranstaltung richtet sich an politische Entscheidungsträger*innen, an Mitglieder der Stadtverwaltung sowie an Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der lokalen Wirtschaft und der Öffentlichkeit.
Anmeldung:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldungen zur Veranstaltung werden erbeten bis zum 4. Mai 2016 an: elke.cardeneo@duesseldorf.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen per E-Mail sowie telefonisch (0211 89 26834) gerne zur Verfügung.
KLIMAWOCHEN RUHR: Hüpfballaktion auf dem Rathausplatz / Vortrag, Film und Diskussion im Haus Witten
Die Stadt Witten beteiligt sich jetzt mit zwei Veranstaltungen an den KLIMAWOCHEN RUHR 2016 des Regionalverbandes Ruhr (RVR): Am kommenden Freitag (29.4.) von 13 Uhr bis 17 Uhr läuft zunächst eine Hüpfballaktion auf dem Rathausplatz, die zum Besuch der Hauptveranstaltung, eines Klimaschutz-Abends am 4. Mai ab 17.30 Uhr im Haus Witten, animieren soll. Für die Aktion auf dem Rathausplatz, die von zwei Promotern des RVR begleitet wird, stehen für die Passanten ca. 150 beschriftete Hüpfbälle und lesenswertes Informationsmaterial bereit. Wer Lust hat, darf auf den Bällen hüpfen und sie anschließend sogar mit nach Hause nehmen.
Es geht auch um Lebensstile und gesellschaftliche Werte
Die Klimawochen führen in diesem Jahr erstmals durch die Metropole Ruhr. Mehr als 150 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, öffentliche Institutionen, Initiativen und Vereine präsentieren seit Anfang April ihre Aktivitäten und ihr Engagement rund um den Klimaschutz. Sie wollen damit die Vielfalt und Breite des Engagements in der Metropole RUHR demonstrieren und den Blick auf lokale und regionale Strategien, Projekte und Lösungsvorschläge lenken. „Dabei geht es um neue Technologien, ressourcenschonende Produktionsweisen, aber auch um Lebensstile, gesellschaftliche Werte und kulturelle Impulse“, sagt Sonja Eisenmann, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Witten. Das Programm der Klimawochen umfasst mehr als 250 Veranstaltungen in zehn Wochen. Jede Woche wird der Staffelstab an eine andere Teilregion weitergereicht.
Wo steht der Klimaschutz in Witten?
Die erste Maiwoche ist für Dortmund und den Ennepe-Ruhr-Kreis vorgesehen. Am 4. Mai ab 17.30 Uhr machen die Klimawochen mit einem Event im Haus Witten (Ruhrstraße 86) Station: Nach der Begrüßung der Gäste schildert Sonja Eisenmann, wo Witten in Sachen Klimaschutz aktuell steht. Danach hält Rolf Weber, Vorsitzender der Bürger-Energie-Genossenschaft (BEG), einen Vortrag mit dem Thema „Energiegenossenschaft und Gemeinwohl-Ökonomie – was hat das mit Klimaschutz zu tun?“ Ein Informationsstand der Verbraucherzentrale NRW zum Thema „Solarenergie“ rundet das Angebot ab.
‚Chasing Ice‘: Die Bilder lügen nicht!
Nach der anschließenden Diskussionsrunde läuft ab 19 Uhr im Haus-Witten-Kino noch der aufrüttelnde Dokumentarfilm „Chasing Ice“ von Jeff Orlowski aus dem Jahr 2012: Der Naturfotograf James Balog hat im Rahmen seines Projekts ‚Extreme Ice Survey‘ den zunehmenden Gletscherschwund als Folge der globalen Erwärmung dokumentiert. „Der Film zeigt unter anderem Ausschnitte aus der Videoaufnahme des kalbenden Ilulissat-Gletschers in Westgrönland, der sich in nur 75 Minuten auf einer Breite von etwa drei Meilen um etwa eine Meile zurückgezogen hat. „Der Film setzt die fatalen Konsequenzen der Erderwärmung in beeindruckenden Bildern künstlerisch und verstörend zugleich in Szene“, sagt Sonja Eisenmann. Chasing Ice ist eine wissenschaftliche Dokumentation, die nie laut anklagt. Vor allem Forscher, James Balog und dessen Team kommen zu Wort: „Die Fakten sind wie sie sind, die Bilder lügen nicht“, sagt Sonja Eisenmann. Nach dem Film klingt der Klimaschutz-Abend mit einem „Get Together“ ab 20.15 Uhr langsam aus. Wer noch Fragen auf dem Herzen hat, kann sich im Rahmen des „Get Together“ an die Experten wenden.
Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 sind ein Format des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Es befasst sich als regionaler Kooperationspartner der Landesinitiative KlimaExpo.NRW mit Klimaschutz und Klimaanpassung. Die klimametropole RUHR 2022 soll die Mitmachkultur fördern, neue Impulse für Projekte setzen und als „regionales Schaufenster“ fungieren. Infos und das komplette Programm der KWR 2016 findet man unter www.ruhr2022.de
(26.04.2016 –hs)