
Bei den Kommunalen Diensten der Stadt Ratingen ist, vorbehaltlich der Bewilligung entsprechender Fördermittel, in der Abteilung Umwelt-, Klima- und Naturschutz zum 01.03.2021, als Projekt für zwei Jahre befristet bis zum 28.02.2023, eine Stelle als
Klimaschutzmanagerin / Klimaschutzmanager (m/w/d)
zu besetzen.
Zu Ihren Aufgaben im Rahmen der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes
(IKK) gehören insbesondere:
- Übernahme des Projektmanagements (Steuerung, Organisation, Koordination und fachliche Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen des IKK)
- Weiterentwicklung und Durchführung von städtischen Klimaschutzprojekten einschließlich Fördermittelabwicklung
-
zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Veranstaltungen, Aktualisierung und Pflege der Internetseite „Klimaschutz in Ratingen“
-
Netzwerkbildung und –pflege zwischen allen wichtigen Klimaschutzakteuren innerhalb und außerhalb der Kommune
- Fortschreibung der Treibhausgas-Bilanz für die Stadt Ratingen
-
verantwortliche Berichterstattung sowie verwaltungsübergreifendes Controlling der Klimaschutzziele und -aktivitäten
Sie bringen folgende Voraussetzungen mit:
- abgeschlossene natur-, ingenieur-, sozial- oder wirtschaftswissenschaftliche Fachhoch-/ Hochschulausbildung mit Bezug zum Aufgabengebiet Klimaschutz
- ausgeprägtes persönliches Interesse am Thema Klimaschutz
-
gute Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten im Umgang mit den unterschiedlichen Akteuren
- Bereitschaft zur Arbeit auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten in den Abendstunden und ggf. an Wochenenden
Wünschenswert ist:
- Erfahrung als Klimaschutzmanagerin / Klimaschutzmanager
-
Erfahrung in kommunalen Verwaltungsabläufen
-
Erfahrung im Bereich E-Mobilität und / oder energetische Sanierung
-
Kenntnis der bundesweiten Förderkulisse
Wir bieten Ihnen:
- ein gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative auf zwei Jahre befristetes Beschäftigungsverhältnis in Vollzeit (39 Stunden).
- Vergütung entsprechend der fachlichen und persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 12 TVöD
- flexible Arbeitszeiten und betriebliche Altersvorsorge
- interne Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- umfangreiche Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung
-
kostengünstiges Jobticket
Teilzeit ist möglich. Dabei sind alle Teilzeitmodelle denkbar, die gewährleisten, dass die erforderliche Arbeitszeit abgedeckt wird.
Bewerbungen von Frauen sind unter Berücksichtigung der Zielsetzung der Stadt Ratingen zur Frauenförderung ausdrücklich erwünscht. Die Auswahlentscheidung erfolgt unter Beachtung der Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes und für Schwerbehinderte und den Schwerbehinderten gleichgestellten Menschen unter Beachtung der Bestimmung des SGB IX.
Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Sind Sie interessiert? Dann senden Sie bitte Ihre Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf und Zeugniskopien unter Angabe der Stellenkennziffer 70.70 (1917) bis zum 16.10.2020 über das Bewerbungsportal der Stadt Ratingen unter www.stadt-ratingen.de .
Weitergehende fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne der Abteilungsleiter Umwelt- und Naturschutz, Herr Kessel, Tel.: 02102 / 550-6730.
Neue Klimaschutzmanagerin im Kreis Unna
Kreis Unna. Mit Dorothee Albrecht hat die neue Klimaschutzmanagerin des Kreises Unna ihre Arbeit zum 1. August aufgenommen. Landrat Michael Makiolla begrüßte die Diplom-Umweltwissenschaftlerin jetzt im Kreishaus. Die 39-Jährige ist beim Kreis Unna keine Unbekannte.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Albrecht für diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten“, sagt Landrat Michael Makiolla. „Sie hat bereits umfangreiche Erfahrungen als Klimaschutzmanagerin gesammelt, kennt den Kreis Unna gut und ist eine Bereicherung für uns.“
Klimaschutzkonzept begleitet
Als Wissenschaftliche Projektmanagerin bei der LAG 21 NRW begleitete sie das Förderprojekt „Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement“ des Kreises Unna von Anfang an. Auf Basis der Klimaschutzleitlinien, die in der nächsten Kreistagssitzung verabschiedet werden sollen, wird sie ein Klimaschutzkonzept für den Kreis Unna entwickeln. Zu den weiteren Aufgaben zählen unter anderem die Koordination der Klimaschutz-Aktivitäten der Kreisverwaltung und die Organisation und Durchführung von Kreisklimakonferenzen, Workshops und Netzwerktreffen.
Arbeitsgruppe unterstützt
Dabei wird die neue Kollegin nicht allein gelassen: Eine hausinterne Arbeitsgruppe ist bereits gebildet und treibt den Klimaschutz in allen Bereichen der Kreisverwaltung voran. „Es geht zum einen um konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung der CO2-Bilanz, Schwerpunkte meiner Arbeit liegen aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit und der Vernetzung mit den Akteuren vor Ort“, sagt Dorothee Albrecht. Gefördert wird ihre Stelle durch das Bundesumweltministerium.
Weitere Informationen unter www.kreis-unna.de/klimaschutz und direkt bei Dorothee Albrecht unter Tel. 0 23 03 / 27-36 69 oder per E-Mail an dorothee.albrecht@kreis-unna.de. PK | PKU
Zur Person:
Die Diplom-Umweltwissenschaftlerin Dorothee Albrecht verfügt über langjährige Erfahrung als Klimaschutzmanagerin. Diese Position füllte sie bereits von 2012 bis 2018 beim Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirchen von Westfalen in Schwerte aus. Nach einer Zwischenstation als Wissenschaftliche Projektmanagerin bei der LAG 21 NRW kam sie zum Kreis Unna. Dorothee Albrecht ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Johannes zur Bonsen ist als Klimaschutzmanager der Stadt Werne gestartet
Johannes zur Bonsen ist als Klimaschutzmanager der Stadt Werne gestartet
Seit Mitte Juni ist Johannes zur Bonsen als Klimaschutzmanager der Stadt Werne im Einsatz. Für die Schaffung dieser Position, die mit der Erstellung eines eigenen Klimaschutzkonzeptes verbunden ist, hatte der Stadtrat im Dezember 2019 gestimmt. Damit wird Werne einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele auf Landes- und Bundesebene leisten.
Als eines der größten Themen unserer Zeit ist Klimaschutz allgegenwärtig – und die Stadtverwaltung legt darauf von nun an ein Hauptaugenmerk. „Mit der Einstellung von Herrn zur Bonsen kann der Klimaschutz in unserer Stadt Fahrt aufnehmen“, sagte Bürgermeister Lothar Christ bei der Begrüßung des neuen Mitarbeiters. „Wir wollen bis Ende nächsten Jahres ein Klimaschutzkonzept erstellen. So werden wir herausfinden, wo in Werne wieviel Energie verbraucht wird und mit welchen Maßnahmen wir nachhaltig Treibhausgasemissionen verringern können.“
Johannes zur Bonsen stammt gebürtig aus Bonn. Der 29-Jährige bringt neben einem Masterabschluss in Umweltwissenschaften und einem Bachelorabschluss in Wirtschaftswissenschaften praktische und akademische Erfahrung mit nach Werne. In den vergangenen Jahren hat er die Bereiche Energieeffizienz, Energiewende, Umweltschutz und Klimapolitik kennengelernt. „An Werne reizt mich, Klimaschutz von Anfang an konkret mitgestalten zu können“, erklärt Johannes zur Bonsen. „Politik und Klimaforschung sind sich ja darüber einig, dass der vom Menschen verursachte Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf zwei Grad Celsius begrenzt werden muss, um gefährliche Klimawandelauswirkungen zu verhindern.“ Beim Klimaschutz gehe es auch darum, das Ausmaß der Folgeschäden einzugrenzen.
In Sachen Klimaschutz folgt Werne den Beispielen anderer Kommunen im gesamten Bundesgebiet, deren Ziele unter anderem freiwillige Selbstverpflichtungen zur Minderung von Treibhausgasemissionen umfassen. Die Stadt Werne wird im Austausch mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wirksame und sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen initiieren, die nachhaltige Wirkung erzielen werden.
In Zukunft vermittelt Johannes zur Bonsen auch zwischen verschiedenen Interessengruppen in der Stadt und leitet Workshops unter Involvierung der Bürger, Vereine und Parteien. „Längst wird der Klimaschutz nicht mehr nur als Herausforderung, sondern auch als Chance begriffen“, lautet seine Einschätzung. „Klimaschutz heißt auch: dauerhafte Senkung der Energiekosten, Entlastung des Finanzhaushaltes, wertvolle Beiträge zur regionalen Wertschöpfung und eine spürbare Verbesserung der kommunalen Lebensqualität.“
Schwerte erhielt den European Energy Award

Ratingen/Düsseldorf. Die Stadt Schwerte ist am Dienstag in Ratingen für ihr Engagement im Bereich der kommunalen Energiewende mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden. Bürgermeister Dimitrios Axourgos nahm für die Stadt das Qualitätszertifikat persönlich entgegen. Begleitet wurde er von Jan Menges, dem Leiter des Planungsamtes der Stadt Schwerte, und dem Klimaschutzbeauftragten der Stadt Schwerte, Florian Hübner. Beiden dankte der Bürgermeister für die geleistete Arbeit.
Der European Energy Award ist ein international anerkanntes Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz, das bereits seit mehr als zehn Jahren zahlreiche Kommunen in Deutschland und Europa auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz unterstützt – systematisch, partnerschaftlich, nachhaltig. „Wir möchten ein sichtbares Zeichen für unser Engagement in Sachen Klimaschutz und Energieeffiziens setzen“, erklärte Dimitrios Axourgos. „Das ist uns gelungen. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die wir als Ansporn verstehen“.
Die Stadt Schwerte nimmt seit 2016 am eea teil, sie legt seitdem einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Bemühungen auf den Bereich der Mobilität. Dazu wurde von der Stadt beispielsweise das „Mobilitätskonzept 2025“ erstellt. Um der alternativen Mobilität wie z.B. den Radverkehr mehr Vorrang einzuräumen, wurde eine Stellplatzsatzung mit verbindlichen Festsetzungen vorzuhaltender Fahrradabstellplätze erarbeitet. Bei der Wärmeversorgung wurde der Ausbau des Nahwärmenetzes in der Innenstadt durch die Stadtwerke Schwerte GmbH umgesetzt.
Ferner wurden am Dienstag noch die Städte Ratingen, Schwalmtal und Kevelaer ausgezeichnet. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, die im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums das Energiemanagementverfahren durchführte, und Ilga Schwidder von der Bundesgeschäftsstelle des European Energy Award, nahmen die Auszeichnungen vor.
Klimaschutzmanagerin / Klimaschutzmanager (m/w/d) für die Stadt Kempen gesucht!

Verstärken Sie die Stadt Kempen! Die Stadt Kempen gehört mit ihren ca. 35.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zum Kreis Viersen. Die attraktive Altstadt, das vielfältige kulturelle Angebot und die überdurchschnittlich gute Infrastruktur machen die Stadt Kempen zu einem sehenswerten, regionalen Anziehungspunkt. Durch die verkehrsgünstige Lage (A40) sind das angrenzende Ruhrgebiet und Großstädte wie Krefeld, Mönchengladbach und Düsseldorf schnell und gut zu erreichen.
Das Umweltreferat der Stadt Kempen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen Klimaschutzmanagerin / Klimaschutzmanager (m/w/d).
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle. Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
Ihre Aufgaben:
- Erstmalige Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes gemäß den Förderrichtlinien der Kommunalen Klimaschutzinitiative des Bundes
- Klimaschutzcontrolling
- Organisation externer Beteiligungsprozesse, insbesondere Steuerung des Masterplanprozesses Klimaschutz in Kempen
- Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen für den Klimaschutz
- Unterstützung von örtlichen Initiativen bei der Entwicklung und Planung, Initiierung von Kooperationsprojekten
- Öffentlichkeitsarbeit Klimaschutz in Form von themenorientierten Präsentationen der Ergebnisse, Pressearbeit, Veranstaltungen, Aktionstage Klimaschutz und Kommunikation in den sozialen Medien
Wir bieten Ihnen:
- Eine nach der Entgeltgruppe 11 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst für den Bereich Verwaltung (TVöD-V) ausgewiesene Stelle
- Einen sicheren Arbeitsplatz mit allen weiteren Vorzügen des öffentlichen Dienstes
- Personalentwicklungsmöglichkeiten durch systematische und individuell zugeschnittene Fort- und Weiterbildungsangebote
- Teilnahme an der Leistungsorientierten Bezahlung (LOB)
- Eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge für tariflich Beschäftigte
- Verschiedene Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements
Sie zeichnet aus:
- Hohe Identifikation mit dem Themengebiet des Klimaschutzes, welche sich in Ihrem Engagement bei der Entwicklung kreativer und innovativer Ideen widerspiegelt
- Fähigkeit zum eigenständigen konzeptionellen Arbeiten
- Organisationstalent und koordinierende Fähigkeiten
- Kooperative und zielorientierte Zusammenarbeit sowie konstruktiver Austausch mit verschiedenen Akteuren
- Kommunikative Kompetenzen und Erfahrung mit sozialen Medien
- Hohe Motivation für Öffentlichkeitsaktionen mit unterschiedlichen Zielgruppen und Bereitschaft zu flexibler Arbeitszeitgestaltung
Sie bringen mit:
- Ein abgeschlossenes Studium in einer umweltwissenschaftlichen Fachrichtung mit interdisziplinärer und querschnittsorientierter Ausrichtung sowie Anknüpfungspunkten zum Themenfeld Klimaschutz
- Einschlägige berufliche Erfahrungen im Bereich des Themenfelds Nachhaltigkeit/Klimaschutz
- Erfahrung bei der Bearbeitung von Projekten und in der Durchführung und Steuerung von Veränderungsprozessen
- Zuverlässigkeit, Durchsetzungsvermögen sowie hohe Motivation bei der Wahrnehmung der vorgenannten Aufgaben
- Kenntnisse in Verwaltungsstrukturen und –abläufen
- Bereitschaft zu regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen
Ist Ihr Interesse geweckt?
Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) – vorzugsweise auf elektronischem Wege – bis zum 31.08.2020 unter Angabe der Kennziffer A11/217 an
Bürgermeister der Stadt Kempen
Haupt- und Personalamt
Buttermarkt 1
47906 Kempen
Elektronische Bewerbungen senden Sie bitte ausschließlich in einer Datei im PDF-Format (max. 20 MB) an bewerbungen@kempen.de.
Bei postalischen Bewerbungen reichen Sie bitte Ihre Unterlagen als Kopien ein (keine Originale) und verzichten auf die Verwendung von Bewerbungsmappen. Die Vorlage der Originalnachweise wird ggf. zu einem späteren Zeitpunkt erwartet. Bewerbungsunterlagen werden grundsätzlich nicht zurückgeschickt.
Fehlende Nachweise werden nicht nachgefordert. Es gelten die eingereichten Bewerbungsunterlagen.
Die Stadt Kempen begrüßt Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung oder Behinderung.
Die Stadt Kempen verfolgt Ziele zur Frauenförderung. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Auswahlentscheidungen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW getroffen.
Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Bewerberinnen / Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung, entsprechend den Bestimmungen des SGB IX, besonders berücksichtigt.
Der Stadt Kempen ist es wichtig, einen höchstmöglichen Schutz Ihrer persönlichen Daten zu gewährleisten. Ihre Bewerbungsdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Alle persönlichen Daten werden ausschließlich von der Stadt Kempen verwendet. Es haben nur berechtigte Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter der Stadt Kempen Zugang zu Ihren Daten. Mit der Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich einverstanden, dass wir Ihre Bewerbungsdaten bis zum Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens speichern. Danach werden Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.
Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Herr Puster unter der Rufnummer 0 21 52 / 917 – 4030 zur Verfügung, allgemeine Rückfragen richten Sie bitte unter der Rufnummer 0 21 52 / 917 – 1192 an Frau Loskand (Personalamt).
Erhöhte Förderquoten in der Kommunalrichtlinie ab 1. August 2020 – Bis zu 100% Förderung möglich!

Auf Initiative der Stadt Lünen hat am Donnerstag, 16. Juli, im Lüner Rathaus das erste Treffen der neuen Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager in Nordrhein-Westfalen stattgefunden. Acht Klimaschutzmanagerinnen und -manager waren aus ganz NRW angereist, um sich persönlich kennenzulernen und gemeinsam Wege für den Klimaschutz zu beschreiten. Auch die Kommunalagentur NRW, das Dienstleistungsunternehmen des Städte- und Gemeindebundes, saß mit am Tisch.
Ziemlich genau ein Jahr nachdem die Stadt Lünen den Klimanotstand ausgerufen hat, fand diese erste Zusammenkunft einer neuen Generation von Klimaschutzmanagerinnen und -managern statt. NRW-weit sind sie die ersten, die ein Klimaschutzkonzept nicht nur federführend umsetzen, sondern auch selbst erstellen können. Lokale Bedürfnisse und Besonderheiten der Städte können so besser berücksichtigt werden. Für die Zeit der Erstellung des Klimaschutzkonzepts können Klimaschutzmanager im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert werden.
Die Stadt Lünen hat auch selbst eine vom BMU für zwei Jahre geförderte Klimaschutzmanagerin dieser zweiten Generation: Sandra Osowski verstärkt seit April die Stadtverwaltung Lünen. Sie hatte gemeinsam mit Simon Knur von der Kommunalagentur NRW die Initiative ergriffen und Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager aus ganz NRW nach Lünen eingeladen. „Es ging vor allem darum, zu beraten, wie wir den Klimaschutzprozess in Kommunen möglichst effizient gestalten können“, sagte Osowski im Anschluss an das Treffen. Aber natürlich war auch die Corona-Pandemie ein Thema: „Kontaktbeschränkungen erschweren die Akteursbeteiligung und die Öffentlichkeitsarbeit. In Lünen mussten wir zum Beispiel das ‚Klimacafé‘ verschieben, das für Mai geplant war“, so die Klimaschutzmanagerin weiter. Hierfür müsse man für die Zukunft neue Konzepte finden und neue Wege beschreiten, damit der Klimaschutzprozess auch in Krisenzeiten nicht ausgebremst werde.
Aus der direkten Nachbarschaft waren die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager der Stadt Werne und des Kreises Recklinghausen angereist. Vertreten waren zudem die Gemeinde Herzebrock-Clarholz sowie die Städte Korschenbroich, Bad Honnef und Brühl.
„Die Stimmung war trotz der langen Anreisewege und der Einschränkungen durch Corona sehr gut“, berichtete Sandra Osowski. Man sei sich einig gewesen: Nachdem Fachgespräche durch die Corona-Zeit auf das Telefon und Videokonferenzen beschränkt waren, seien das persönliche Gespräch und der direkte Austausch untereinander sehr fruchtbar gewesen.

(c) Stadt Lünen; Acht Klimaschutzmanagerinnen und -manager trafen sich in Lünen: Sandra Osowski von der Stadt Lünen (vorne links) und Simon Knur von der Kommunalagentur NRW (vorne rechts) hatten dazu in die 14. Etage des Rathauses eingeladen.
Das Treffen der NRW-Klimaschutzmanagerinnen und -manager soll nun in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. In einem Jahr wollen sich die Klimaschutzexperten erneut in Lünen treffen, um zu resümieren, was in den vorausgegangenen zwölf Monaten erreicht werden konnte.
Kreis Unna als Gastgeber beim Erfahrungsaustausch „Klimanotstand“
Kreis Unna. Alle sind betroffen, und alle gehen das Thema aktiv an: Unter der Überschrift „Vom Klimanotstand zur Klimastrategie“ trafen sich jetzt Vertreter aus ganz Nordrhein-Westfalen im Kreishaus Unna zum Erfahrungsaustausch. Wie der Klimaschutz in Kreisverwaltungen umgesetzt wird, darüber diskutierten sie unter Federführung der Kommunal Agentur NRW.
Als Gastgeber begrüßte Peter Driesch, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt beim Kreis, seine Kolleginnen und Kollegen aus einem guten Dutzend NRW-Kreisen und von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW. Er unterstrich, dass Klimaschutz für den Kreis Unna kein Neuland ist. Im Gegenteil: „Schon 2007 haben wir eine Klimaschutzinitiative beschlossen, und seitdem ist viel passiert.“
Bei Klimaschutzkonferenzen wurde unter anderem der Anstoß zur Aufstellung einer kreisweiten CO2-Bilanz gegeben. 30 Millionen Euro hat der Kreis in den letzten Jahren in die energetische Sanierung kreiseigener Immobilien wie z.B. der Schulgebäude investiert. Nachhaltigkeitsstrategie, Klimaschutzflagge und betriebliche Maßnahmen wie die Umstellung des allgemeinen Fuhrparks auf E-Fahrzeuge und das Beziehen von Ökostrom sind weitere Pluspunkte für mehr Klimaschu
Klimanotstand und weitere Schritte
„Mit dem Ausrufen des Klimanotstandes in diesem Jahr können wir unsere vielfältigen Aktivitäten besser kanalisieren“, betont Driesch. So wird eine interne Koordinierungsgruppe gebildet, Fördermittel werden beantragt, die Stelle für einen Klimaschutzmanager hat der Kreistag gerade beschlossen und Mitte 2020 sollen der Kreistag die Klimaschutzleitlinien verabschieden.
Im Anschluss an Drieschs Überblick referierte Dr. Hermann Waldapfel aus dem Kreis Mettmann über den Aufbau der dortigen Klimastrategie. Aktuelles zum Klimanotstand in NRW mit zahlreichen wertvollen Infos für alle Teilnehmer fasste abschließend Simon Knur von der Kommunal Agentur NRW zusammen. PK | PKU
Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Klimaschutz und Corona – Aktuelle Beratungsangebote der PlattformKlima.NRW
Die allgegenwärtigen Veränderungen durch die Corona-Pandemie beschäftigen uns alle einerseits privat und haben andererseits berufliche Auswirkungen auf die Verwaltungsarbeit und auf die Möglichkeiten, kommunale Klimaschutzprojekte durchzuführen. Da der Klimawandel keine „Coronapause“ macht, ist es umso wichtiger, trotz bestehender Unsicherheiten Ideen zu entwickeln, wie die kommunale Klimaschutzarbeit weiterentwickelt werden kann. Die klimapolitischen Initiativen der letzten Monate (rund um den Klimanotstand oder die „Friday for future“-Bewegung) werden ebenfalls Strategien entwickeln und ihre lokalen Aktivitäten, trotz der aktuellen Coronakrise, wieder verstärken.
Erfahrungsgemäß reagiert die Politik auf Krisen mit entsprechenden Konjunkturprogrammen und stellt Finanzmittel als Konjunkturhilfen bereit. Klimaschutzprojekte können grundsätzlich einen starken Impuls zur regionalen Wirtschaftsförderung darstellen. Dazu gehören beispielsweise auch die Themen „regionale Lebensmittel“, der „sanfte“ Tourismus“, die „Nahmobilität“ oder auch das Themenfeld „nachhaltiger Konsum und Beschaffung“. Nicht zuletzt müssen für die Umsetzung die lokalen Akteure aktiviert werden. Umso wichtiger ist es, die knappen Personalressourcen richtig zu priorisieren und den Mehrwert von Klimaschutzprojekten zu kommunizieren.
In der Krise fehlen einerseits die Möglichkeiten zur direkten klassischen Bürgerbeteiligung, andererseits steigt die Bereitschaft, sich mit neuen digitalen Informationsangeboten zu beschäftigen. Homeoffice, Videokonferenzen und Onlinetools werden zunehmend eingesetzt und erfahren im privaten und dienstlichen Umfeld eine steigende Akzeptanz. Gleichzeitig besteht weiterhin der Wunsch nach fachlichen Erfahrungsaustauschen.
Bereits seit über zehn Jahren begleitet die Kommunal Agentur NRW die Kommunen in Nordrhein-Westfalen bei allen Fragen rund um den kommunalen Klimaschutz und bietet umfangreiche individuelle Hilfestellungen an. Als PlattformKlima.NRW unterstützen wir Sie in allen strategischen Fragestellungen rund um die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten. Zu dem Angebot zählen u.a. die
Durchführung von Workshops für Verwaltungsmitarbeiter*innen zum kommunalen Klimaschutz und zur Maßnahmenpriorisierung
- Unterstützung bei der Erstellung von Klimaschutzkonzepten
- Beratung zur Beantragung und Abwicklung von Fördermitteln des Bundes und des Landes
- Begleitung bei der Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen aus Klimaschutzkonzepten
- Organisation und Moderation von Erfahrungsaustauschen
- Unterstützung in kommunalen politischen Gremien
Für den Sommer 2020 planen wir ein digitales Workshopformat mit je ca. 10-15 Teilnehmern, die verschiedene aktuelle Themen als einstündigen moderierten Erfahrungsaustausch aufgreifen. Bei starker Nachfrage können Termine auch noch einmal angeboten werden.
Geplant sind folgende Angebote:
- Klimaschutzveranstaltungen, Bürgerbeteiligung und Projektumsetzung in der Coronakrise
- Fortschreibung älterer Klimakonzepte: Ideen und Möglichkeiten
- Hilfestellungen zum „Klimaschutz durch Radverkehr“ (Antragsfrist 31.Oktober 2020)
Termine und Anmeldemöglichkeiten erfolgen demnächst auf www.KommunalAgentur.NRW und per Newsletter. Die Bewerbung der Termine erfolgt in Kürze und wir sind für weitere Themenwünsche offen.
Start eines ersten Termins:
am Mittwoch, 10. Juni 2020
Online-Meeting: Aufbau eines neuen Klimaschutzmanagements mit der neuen KRL (ab 2019) mehr…
Wir hoffen auch, dass wir vielleicht sogar noch 2020 wieder vor Ort zu Erfahrungsaustauschen im Klimaschutz einladen können.
Sprechen sie uns an!
Ihr Team der PlattformKlima bei der Kommunal Agentur NRW
Der Kreis Minden-Lübbecke sucht befristet bis zum 31.12.2021 für das Umweltamt eine/einen Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanager*in (m/w/d)
Der Kreis Minden-Lübbecke ist seit vielen Jahren im Klimaschutz aktiv und verfügt seit 2019 über ein integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK). Der dazugehörige Maßnahmenkatalog umfasst 61 Klimaschutzmaßnahmen aus den Handlungsfeldern Bildung und Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Klimaanpassung, Mobilität und Vernetzung [&] Kommunikation. Außerdem ist der Kreis Minden-Lübbecke Partnerregion im Projekt Evolving Regions. Das Projekt hat das Ziel die Widerstandsfähigkeit der beteiligten Regionen gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu stärken. Die ausgeschriebene Stelle umfasst die regionale Koordination des Projekts Evolving Regions und die Unterstützung der bereits angelaufenen Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes.
Das Aufgabengebiet umfasst u.a.:
- Projektentwicklung und -management, insbesondere Planung, Koordinierung und fachliche Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes
- Fördermittelmanagement, z.B. im Rahmen der Kommunalrichtlinie des BMU und bei Förderprogrammen des Landes und des Bundes
- Koordination des regionalen Prozesses im Projekt Evolving Regions
- Aufbau und Betreuung von Akteurs-Netzwerken, lokal und regional
- Aufbau und Unterstützung des kommunalen Klimaschutz-Controllings
- Erfassung und Auswertung klimaanpassungsrelevanter Daten
- Monitoring und Controlling der Maßnahmenumsetzung
- Organisation und Moderation von themenbezogenen Veranstaltungen und Schulungen
- Integration und Berücksichtigung von Aspekten der Anpassung an den Klima-wandel in das Verwaltungshandeln
- Entwicklung konkreter Qualitätsziele, Klimaanpassungsstandards und Leitlinien
- Ausrichtung und Durchführung von Aktionen, Kampagnen und Wettbewerben
- Konzeption und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit
Das Stellenprofil erfordert:
- ein abgeschlossenes Studium (Dipl.-Ing. (FH) bzw. Bachelor) mit Bezug zum Themenschwerpunkt Umwelt (Geographie, Geowissenschaften, Landschaftsplanung, Raumplanung, Naturwissenschaften oder Umweltingenieurwissenschaften)
Die Stelle wird in Abhängigkeit der persönlichen Voraussetzungen der Bewerberin bzw. des Bewerbers (m/w/d) bis Entgeltgruppe 11 TVÖD-V vergütet.
Eine Besetzung der Stelle mit Teilzeitkräften ist grundsätzlich möglich. Es wird dann jedoch die Bereitschaft erwartet, sich hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung den Erfordernissen des Arbeitsplatzes anzupassen.
Der Kreis Minden-Lübbecke möchte Frauen beruflich fördern. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Nach dem Landesgleichstellungsgesetz werden Frauen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Bewerbers liegende Gründe überwiegen.
Auch die Bewerbung geeigneter schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen ist erwünscht.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Wallberg, Leiterin des Umweltamtes (Tel.: 0571/807-23530) gerne zur Verfügung.
Aussagekräftige Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe Ihres möglichen Eintritts-termins bis zum 15.05.2020 an den
Kreis Minden-Lübbecke Steuerungsunterstützung und Interner Service Postfach 25 80 32382 Minden eMail: bewerbungen@minden-luebbecke.deBitte beachten Sie, dass Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesendet werden. Bitte reichen Sie daher keine Originale ein. Wenn Sie Ihre Unter-lagen per Mail schicken, fassen Sie die Anlagen bitte in einer PDF-Datei zusammen. Die Unterlagen von Bewerber*innen, die nicht ausgewählt wurden, werden nach Abschluss des Verfahrens nach datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.