»Morgenstadt-Initiative« – Umfrage zur Coronapandemie in den Städten und Gemeinden

In der »Morgenstadt-Initiative« entwickelt die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Kommunen die Lösungen für die Stadt der Zukunft.

Städte sind die Zukunft der Menschheit. Weltweit lebt bereits heute mehr als die Hälfte der Menschen in Städten; in Deutschland sind es sogar 70 Prozent. Sie alle suchen Sicherheit und Wohlstand, Bildung und Vernetzung und den urbanen Lebensstil, kurz: Lebensqualität. Auf begrenztem Raum wollen immer mehr Menschen die Chancen auf ein gutes Leben wahrnehmen. Dabei muss soziale Spaltung vermieden und ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen erreicht werden. Somit sind alle Bereiche von Abfall über Energie, Governance, Mobilität bis hin zur Wasserversorgung relevant beim Prozess der nachhaltigen Stadtentwicklung hin zu einer smarten Stadt der Zukunft.

Vernetzte Technologien, neue Geschäftsmodelle, flexible Prozesse und eine sozio-ökologische Integration sind die Pfeiler für nachhaltige, intelligente und lebenswerte Städte.

 

Warum NOCH eine Umfrage zur Corona-Pandemie?

Viel ist bereits darüber geschrieben worden, wie sich die Pandemie in den kommenden Jahren auf die Entwicklung unserer Städte und Kommunen auswirken wird. Häufig basieren diese Voraussagen jedoch eher auf vagen Vermutungen, denn auf Fakten. Deshalb möchte die Morgenstadt Initiative mit Ihrer Hilfe eine empirisch fundierte Analyse der aktuellen Situation von Kommunen in Deutschland liefern. Je mehr Kommunen teilnehmen, desto aussagekräftiger ist die Analyse. Jede einzelne Teilnahme ist deshalb wichtig.

 

Eine systematische Beurteilung der Lage in den Kommunen

Die anonyme Umfrage ermöglicht einen umfassenden Überblick, wie sich die Corona-Pandemie auf den Verwaltungsalltag und die kommunale Entwicklung auswirkt. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Morgenstadt Initiative ausgewertet. Sie sollen einen Überblick über die aktuelle Situation und Bedarfe geben und somit Impulse für politischen Entscheidungsträger geben. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie uns und haben die Möglichkeit, ihre kommunale Perspektive sichtbar zu machen.

 

Das individuelle Profil Ihrer Kommune

Bei einer vollumfänglichen Teilnahme ihrer Kommune profitieren Sie von einer individualisierten Auswertung der Ergebnisse durch unser wissenschaftliches Team.

Wichtige Anmerkung: Dieses optionale Angebot ist kostenlos und wird nur Ihnen exklusiv zur Verfügung gestellt. Es wird keine Rangliste oder ein Vergleich mit anderen Städten erhoben. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Hendrik.Frieling@iao.fraunhofer.de

 

Wie können Sie beitragen?

  1. Beteiligen Sie sich an der Umfrage

Der Fragebogen besteht aus zwei Teilen.

Das macht den Aufwand für Sie überschaubar und ermöglicht es den Wissenschaftler*innen der Morgenstadt Initiative, einen umfassenden Überblick zu erhalten.

Die Bearbeitungszeit beträgt in etwa 20 Minuten.

  1. Leiten Sie den Fragebogen an Kollegen aus anderen Ressorts weiter

Um sicher zu stellen, dass Informationen aus sämtlichen Bereichen kommunalen Bereichen ausgewertet werden können, möchten wir Sie außerdem bitten, den Fragebogen an jeweils einen Fachexperten aus Ihrer Kommune in den folgenden Schwerpunktbereichen weiterzuleiten:

Alle Städte, die sämtliche Schwerpunktbereiche unserer Umfrage ausfüllen, erhalten eine individualisierte Analyse bezüglich ihrer größten Herausforderungen und Potentiale in Bezug auf die Gesamtauswertung.

Link zur Umfrage (extern)

Unsere Forschungsziele

Im Rahmen des »Morgenstadt Netzwerks« arbeiten Forschung, Industrie und Kommunen gemeinsam daran Entwicklungspotenziale und Lösungsstrategien in städtischen Systemen aufzuzeigen und zu erschließen, aber auch bevorstehende Technologiesprünge und disruptive Entwicklungen für die Stadt von morgen zu identifizieren und neue Produktsysteme und Geschäftsmodelle dafür zu konzipieren.

Innovative und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen der Morgenstadt Partner werden in ganzheitliche Stadtentwicklungsprojekte integriert. Dabei haben die beteiligten Kommunen die Chance Pilotprojekte zur Demonstration neuer Wirkzusammenhänge durchzuführen und dabei werden sie durch unsere Forscher

 

 

Düsseldorf sucht Klimaschutzmanager*in mit dem Schwerpunkt Mobilität

Anforderungen:

Bachelor of Engineering oder Science mit dem Schwerpunkt Verkehrswesen, Verkehrswirtschaftsingenieurswesen, Verkehrssysteme oder vergleichbaren Fachrichtungen als Klimaschutzmanager*in

(EG 12 TVöD)

für das Amt für Verkehrsmanagement, Abteilung Strategische Mobilitätsplanung

„Mach’s! Für Dich und Düsseldorf“ lautet das Motto der aktuellen Klimaschutz-Kampagne der Stadt. Bis zum Jahr 2050 möchte die Landeshauptstadt Düsseldorf klimaneutral sein. Das Ziel soll durch die Umsetzung zahlreicher Projekte aus dem vom Rat beschlossen Klimaschutzkonzept Düsseldorf 2025 erreicht werden. Das Handlungsprogramm zum Klimaschutzkonzept ist auf der städtischen Homepage einzusehen.

Stellenprofil

Voraussetzungen

Bewerbungsfrist und Kontakt

Richten Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 17.12.2020 an die

Landeshauptstadt Düsseldorf
Stadtverwaltung, Amt 10/624
Kennziffer66/07/07/20/01, 40200 Düsseldorf

personalwirtschaft@duesseldorf.de

E-Mail-Bewerbungen können auf eigenes Risiko als PDF-Datei übersandt werden.*

Ansprechpartnerin:

Anja Grebe,
Telefon (0211) 89-95846,
Moskauer Straße 27, Zimmer 5.12.

*Hinweis zum Datenschutz: Bewerbungsunterlagen, die per einfacher E-Mail als unverschlüsselte PDF-Datei übersandt werden, sind auf dem Postweg gegen unbefugte Kenntnisnahme oder Veränderung nicht geschützt.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Die Einstellung erfolgt zunächst befristet bis zum 31.12.2022 im Arbeitsverhältnis zu den Bedingungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Die Stadtverwaltung Düsseldorf verfolgt offensiv das Ziel zur beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdrücklich begrüßt. Auswahlentscheidungen erfolgen unter Berücksichtigung des Landesgleichstellungsgesetzes NRW.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt die berufliche Integration nach dem SGB IX ernst. Bewerbungen von Schwerbehinderten und Gleichgestellten werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Quelle: Ausschreibung der Stadt Düsseldorf

Die „Sprechstunde Klimaschutz als neues Angebot der PlattformKlima.NRW

Die PlattformKlima.NRW unterstützt seit mehr als zehn Jahren im Landesauftrag die Kommunen in NRW rund um den kommunalen Klimaschutz. Jetzt informiert ein neuer Internetauftritt PlattformKlima.NRW über die erweiterten Angebote für die nordrhein-westfälischen Kommunen.

Zentraler Bestandteil ist weiterhin der KlimaBlog, der Pressemitteilungen, Stellengesuche, Fördermittelangebote und Veranstaltungshinweise von und für die NRW-Kommunen präsentiert.

Unsere bewährten Erfahrungsaustausche und Workshops rund um die Klimaschutzförderungen des BMU für alle kommunalen Klimafachleute bieten wir Ihnen derzeit in neuen Formaten an. Dabei soll der wichtige NRW-weite, fachliche Austausch weiterhin intensiv unterstützt werden.

Digitaler Arbeitskreis zur Klimakonzepterstellung

Mit der neuen, veränderten BMU-Förderung für Klimaschutzbeauftragte von 2019 haben mittlerweile mehr als ein Dutzend neue Klimaschutzmanager und Klimaschutzmanagerinnen in Städten, Gemeinden und Kreisen ihre Arbeit aufgenommen, erstmalig ein angepasstes Klimakonzept zu erstellen. Für diese Kommunen gibt es einen (digitalen) Arbeitskreis, der sich regelmäßig austauscht.

Interessierte Kommunen wenden sich bitte an Simon Knur: knur@kommunalagentur.nrw

 

Neue Formate für den fachlichen Austausch

Am 02. und 16. Dezember sowie am 03. und 17. Dezember laden wir erstmalig per Zoom zur „Sprechstunde Klimaschutz“ ein. Dieses jeweils einstündige Angebot richtet sich an interessierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Kommunen, die den fachlichen Austausch suchen, der aufgrund der fehlenden Präsenzveranstaltungen zurzeit nicht wie gewohnt stattfinden kann.

Sprechstunde Klimaschutz – 1,5 Jahre Klimanotstand in den nordrhein-westfälischen Kommunen – Wie sind die bisherigen Erfahrungen?

 

 

Sprechstunde Klimaschutz – Klimakonzept und Klimaschutzmanagement – Was kommt konzeptionell nach der Förderung?

 

Wir möchten Interessierte aus den Verwaltungen einladen, Ihre Erfahrungen mit anderen Kommunen zu teilen. Bei großem Interesse können wir uns vorstellen, dieses Format mit weiteren Themen und Terminen in 2021 auszubauen.

Damit unsere Gesprächsgruppen der Sprechstunde nicht zu groß werden, limitieren wir die Anzahl der Teilnehmenden auf ca. 10 Personen, um allen die Möglichkeit für Nachfragen und zur aktiven Beteiligung zu geben.

Weitere Themenvorschläge sind willkommen. Spezielle Themenvorschläge, inhaltliche Nachfragen und Ideen senden Sie bitte an Simon Knur: knur@kommunalagentur.nrw

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch mit Ihnen!

 

 

Klimaschutz durch Radverkehr: Weitere 1,332 Mio. Euro Fördermittel für die Radmobilität in Bad Honnef

Ein frischer finanzieller Rückenwind für die Radfahrenden in Bad Honnef kommt jetzt aus Richtung des Bundeministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Rund 1,332 Mio. Euro fließen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative aus dem Förderprogramm „Klimaschutz durch Radverkehr“ in den Bau von Fahrradinfrastruktur. „Zusammen mit dem Radverkehrskonzept und der „Radwende“-Förderbewilligung vom Juni dieses Jahres hat Bad Honnef jetzt eine solide Basis, um in einen intensiven Planungsdialog mit der Öffentlichkeit einzusteigen und konkrete Vorhaben mit Investitionen zu realisieren“, so Bürgermeister Otto Neuhoff.

Der Förderantrag setzt sich aus fünf Bausteinen zusammen „Wie bei einer Fahrradschaltung mit ihren verschiedenen Gängen gibt es verschieden große Maßnahmen, die in Summe das Alltagsradfahren bequemer und sicherer machen sollen“ , erläuterte Fabiano Pinto, Leiter der Geschäftsbereichs Städtebau und verantwortlich für das Antragsverfahren.

Der Antrag entstand in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsförderin Johanna Högner und mit Unterstützung der BERNARD Gruppe ZT GmbH, die – noch als brenner BERNARD ingenieure – das Radverkehrskonzept erarbeitet haben. „Fahrradfahren ist nicht nur ein Mobilitätsthema, es hat auch  Auswirkungen auf den öffentlichen Raum und kann beispielsweise für die Attraktivität der Innenstadt ein wichtiger Standortfaktor sein“, beschreibt Johanna Högner den interdisziplinären Ansatz und verweist beispielhaft auf den radgestützten Lieferdienst des Kiezkaufhauses oder die geplanten Kommunikationsaktionen der „Radwende“-Fördermaßnahmen.

Gemäß den Förderrichtlinien konnte die Stadt Maßnahmen mit einem Gesamtumfang von 1,777 Mio. Euro zur Förderung einreichen. Bei einer Förderquote von 75 Prozent ergibt das eine Fördersumme von 1,332 Mio. Euro, der kommunale Eigenanteil liegt bei rund 444.000 Euro. Das Antragsverfahren wurde vom Projektträger Jülich betreut und war mehrstufig. Bis Ende Oktober 2019 musste eine erste Antragsskizze eingereicht werden. Ende März 2020 erhielt Bad Honnef nach Prüfung der Konzeptidee die Freigabe zur Antragsstellung. Nach einem intensiven Arbeitsprozess konnte der Antrag bis Mitte Juni entwickelt und fristgerecht eingereicht werden. Die Umsetzung der Maßnahmen ist bis Ende 2023 vorgesehen.

Nach den Standards des Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ haben die geförderten investiven regionalen Modellprojekte „Vorbildcharakter für eine klimafreundliche Mobilität. Sie führen durch die Umsetzung integrierter Maßnahmenbündel zur Stärkung des Radverkehrs, beeinflussen die individuelle Verkehrsmittelwahl zugunsten des Radverkehrs, informieren, klären auf und sensibilisieren zugunsten des Radverkehrs als klimafreundliche Mobilitätsalternative“. Zu den Maßnahmen heißt es weiter: „Gefördert werden investive regionale Maßnahmen mit Modellcharakter zur klimafreundlichen und radverkehrsgerechten Umgestaltung des Straßenraumes, zur Errichtung notwendiger und zusätzlicher Radverkehrsinfrastruktur sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen.“ Als Kennziffer für die Förderung gilt, dass je eingesparter Tonne CO2 maximal  200 Euro Fördergelder eingesetzt werden dürfen. Mit einer Fördermitteleffizienz von ca. 140 Euro je Tonne CO2-Ersparnis hält das Bad Honnefer Förderpaket diese Vorgabe eindeutig ein.

Bad Honnef, 20.11.2020

Text:  Geschäftsbereichsleiter Städtebau Fabiano Pinto

Präsentation des Radförderprogramms: 201120 RAD Honnef Präsentation 01FP Pressefassung LRes

 

 

Quelle: Stadt Bad Honnef

Fahrradverleihsystem Siegburg – Investition in die Zukunft

Leihräder als Glied in der Kette zur autofreien Mobilität

Siegburg. „Wir sind gemeinsam auf einem guten Weg!“ Mit „gemeinsam“ meint RSVG-Geschäftsführer Volker Otto die Städte Siegburg, Hennef, St. Augustin, Niederkassel und Troisdorf, den Rhein-Sieg-Kreis, das Leipziger Unternehmen Nextbike sowie die Rhein-Sieg-Verkehrsbetriebe (RSVG). Der Grund: Gestern wurde das Fahrradverleihsystem „RSVG-Bike“ in Betrieb genommen. An acht über das Stadtgebiet verteilten Stationen, „meist im Anschluss an Bushaltestellen“, wie Rudolf Bergen vom städtischen Mobilitätsmanagement erläutert, stehen insgesamt 51 Leihfahrräder zur Verfügung. Sie bilden das bislang fehlende Glied in der Kette zur autofreien Mobilität, verbinden die Haustür mit der Bushaltestelle, den Bahnhof mit dem Arbeitsplatz. „Wir möchten Staus reduzieren“, erläutert Julia Oberdörster, Klimaschutzbeauftragte der Stadt. „Gerade auf kurzen Strecken ist das umweltfreundliche Fahrrad dem Auto überlegen.“

Bürgermeister Franz Huhn sieht die Planung weiterhin in der Pflicht, Radfahrern mehr Platz im Straßenverkehr einzuräumen, Fahrradschnellwege zu schaffen. Denn, so zeigt er sich überzeugt, „es ist eine ganz wesentliche Aufgabe der nahen Zukunft, Alternativen zu den herkömmlichen Fortbewegungsmitteln zu finden, wenn wir die vereinbarten Kohlendioxideinsparungen zur Rettung des Klimas erreichen möchten“. Dem stimmt Petra Gloge aus dem Fachbereich Verkehr und Mobilität in der Kreisverwaltung zu, sieht die „RSVG-Bikes“ als „Investition in die Zukunft.“ Ein ganz herzliches Dankeschön richtet sie „an die Verantwortlichen der Stadt Siegburg, die das Projekt“, das, wie sie hofft, im nächsten Jahr auf den gesamten östlichen Rhein-Sieg-Kreis ausgeweitet werden kann, „mit Druck vorangetrieben haben“.

Silke Göldner, Leiterin der Tourist Information und Wirtschaftsförderung der Stadt Siegburg, hebt die Bedeutung der Räder sowohl für Besucher wie auch Unternehmen hervor. „Egal, ob Besuch der Klosterkirche Seligenthal oder der Geschäftstermin im Gewerbegebiet Am Turm – beides ist nun problemlos umweltfreundlich möglich.“

Nextbike bietet seit fünf Jahren Leihfahrräder im Rheinland an. „Eine Erfolgsgeschichte“, wie Regionalleiter Nils Möller findet. In diesem halben Dezennium verzeichnete das Unternehmen beispielsweise fünf Millionen Ausleihen allein in Köln. Da die Räder in Kooperation mit örtlichen Partnern auch in anderen Städten und Kreisen angeboten werden, konnte sich ein nahezu flächendeckendes System entwickeln. Die im Rheinisch-Bergischen Kreis gesammelten Erfahrungen zeigen, dass dieses „nicht nur in den großen Städten, sondern auch in den ländlicher geprägten Regionen im Einzugsbereich der Ballungsgebiete gut funktioniert“. Zwei Mitarbeiter kümmern sich um die räumliche Aufteilung, Pflege und Reparatur der Räder.

Wie das Leihrad-Angebot funktioniert, erfahren Sie über die Links.

Quelle: Stadt Siegburg

Expertenrat-Verordnung zum Bundes-Klimaschutzgesetz
StGB NRW-Mitteilung vom 20.11.2020

Am 18.12.2019 ist das Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) in Kraft getreten (BGBl. I 2019, S. 2513 ff. ). Zweck des KSG ist es, zum Schutz vor den Auswirkungen des weltweiten Klimawandels die Erfüllung der nationalen Klimaschutzziele sowie die Einhaltung der europäischen Zielvorgaben zu gewährleisten (§ 1 KSG). Dazu wird in § 3 Abs. 1 KSG festgelegt, dass die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 schrittweise gemindert werden und bis zum Zieljahr 2030 eine Minderungsquote von mindestens 55 % gilt. Zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele nach § 3 Abs. 1 KSG werden in § 4 KSG jährliche Minderungsziele durch die Vorgaben von Jahresemissionsmengen für die folgenden Sektoren festgelegt:

  1. Energiewirtschaft
  2. Industrie
  3. Verkehr
  4. Gebäude
  5. Landwirtschaft
  6. Abfallwirtschaft und Sonstiges

Die einzelnen Sektoren sind auch in der Anlage 1 zum KSG aufgeführt. Die zulässigen Jahresemissionsmengen ergeben sich aus Anlage 2 des KSG, der auf §4 KSG Bezug nimmt. Die dort klar bezifferten und überprüfbaren so genannten Sektorenziele sollen für jedes Jahr zwischen 2020 und 2030 nachgehalten werden (§§ 5 Abs. 2, 8 KSG). Diese Überwachung erfolgt durch das Umweltamt (§ 5 KSG) und einem unabhängigen Expertenrat (§§ 11, 12 KSG).

Hierzu ist nunmehr die Verordnung zur Ausgestaltung des unabhängigen Expertenrats für Klimafragen und zur Einsetzung der Geschäftsstelle vom 09.11.2020 (Expertenrat-Verordnung – ExpertenratV) am 13.11.2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden (BGBl. I 2020, S. 2386). Die ExpertenratV ist am 14.11.2020 in Kraft getreten.

Für den Fall, dass ein Bereich vom Reduktionspfad abweicht, verpflichtet das Bundes-Klimaschutzgesetz die verantwortlichen Bundesministerien zu sofortigen Maßnahmen. Hierzu gehört ein Sofortprogramm, das die Einhaltung der Jahresemissionsmengen des Sektors für die folgenden Jahre sicherstellen soll (§ 8 KSG). Dieser Mechanismus soll dazu beitragen, dass das übergreifende Klimaziel für 2030 (55 % weniger CO2 im Vergleich zu 1990) verlässlich erreicht werden kann (§ 3 Abs. 1 KSG).

Az.: 23.1.1.1 qu

Aus alt mach neu! Neukirchen-Vluyn beteiligt sich an der europäischen Woche der Abfallvermeidung

Vom 21. bis 29. November 2020 findet in Europa die Woche der Abfallvermeidung statt. In diesem Jahr beteiligt sich Neukirchen-Vluyn erstmals an der Aktion. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich am Upcycling-Wettbewerb „Aus alt mach neu!“ zu beteiligen.
„Im Fokus der Woche steht die Sensibilisierung“, erläutert Stephan Baur, Klimaschutzmanager der Stadt. „Man muss nicht immer wegwerfen und neu kaufen. Aus alten Sachen lassen sich mit etwas Kreativität tolle neue Dinge entwerfen.“ Baur richtet den Wettbewerb gemeinsam mit seiner Kollegin Silke Udycz aus der Abfallwirtschaft aus. „Wir möchten vor allem Kinder und Jugendliche animieren, kreativ zu werden“, so Udycz. „Aber natürlich können auch ganze Familien, Schulklassen oder Erwachsene teilnehmen.“ Wichtig ist, dass beim Design ein neuer Zweck erkennbar ist. Aus zwei alten Kleidungsstücken ein neues schneidern, die Aufbewahrungsbox in eine Lampe umfunktionieren oder sich selbst einen Fahrradkorb basteln – die Möglichkeiten sind vielfältig.„Die Teilnahme am Wettbewerb lohnt sich“, wirbt auch Bürgermeister Ralf Köpke „Wir schreiben Geld- und Sachpreise für Gruppen und Einzelteilnehmer aus.“ Unter den teilnehmenden Kitas und Schulen werden jeweils 100 Euro für die Klassenkasse vergeben. Kinder und Jugendliche, die sich einzeln bewerben, können einen stylischen Liegestuhl aus Paletten gewinnen. Weitere Preise sind ein Upcycling-Möbelstück, ein Gutschein für den Moerser Unverpacktladen Tante Pati, ein Unverpackt-Einkaufset, bestehend aus Brotdose, Obstnetz und Weckgläsern sowie ein Upcycling-Weihnachtsbaum der Dorfmasche, ein absolutes Unikat. Unter allen Teilnehmenden werden außerdem zehn „HandelSinNVoll-Gutscheine“ im Wert von jeweils 10 Euro verlost, die in teilnehmenden Läden in Neukirchen-Vluyn eingelöst werden können.
Die Auswahl und Bewertung der Arbeiten übernimmt eine Jury bestehend aus Bürgermeister Ralf Köpke und Silke Udycz aus der Stadtverwaltung, dem Kulturbeauftragten Rüdiger Eichholtz, Vertreterinnen und Vertretern der Heinz Trox-Stiftung sowie dem Nähzimmer Neukirchen-Vluyn.
Beiträge können bis zum 6. Dezember 2020 bei der Stadtverwaltung eingereicht werden an:
Stadt Neukirchen-Vluyn, Frau Udycz, Hans-Böckler-Straße 26, 47506 Neukirchen-Vluyn oder per E-Mail an klimaschutz(at)neukirchen-vluyn.de. Wichtig sind Name, Anschrift und E-Mail-Adresse, Fotos vorher/nachher und eine kurze Beschreibung des Upcycling-Projekts.
Die Stadtverwaltung begleitet die Woche mit einer Social Media-Kampagne rund ums Thema Abfallvermeidung. Auch die Stadtbücherei ist mit im Boot und stellt Lesepakete zusammen.
Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb und den Bedingungen gibt es auch hier–>

Quelle: www.klimaschutz-nv.de

 

Klimafreundliche Mobilität: Erste Maßnahmen in Neukirchen-Vluyn beschlossen

Im Dezember letzten Jahres hat der Stadtrat das umfangreiche Konzept zur Verbesserung der klimafreundlichen Mobilität in Neukirchen-Vluyn mit 84 Einzelmaßnahmen beschlossen. Die ersten konkreten Planungen in städtischer Zuständigkeit wurden nun im Bau- und Grünflächenausschuss (BGU) auf den Weg gebracht. Außerdem laufen Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen über die Einrichtungen eines Radweges nach Kamp-Lintfort entlang der L476 (Lintforter Straße).

Verabschiedet hat der BGU den Austausch von Fahrradabstellanlagen am Rathaus und der Volkshochschule. Die aktuellen Modelle sind nicht mehr zeitgemäß und sind laut ADFC als Felgenkiller nutzlos. Neue Anlehnbügel werden demnach das Abstellen sicherer und fahrradfreundlicher gestalten.

Ebenfalls in Angriff genommen wird die Neuordnung des Radverkehrs am Bendschenweg. Dazu wird der Geh- und Radweg saniert und die Möglichkeit geschaffen, Radler auf der Straße fahren zu lassen. Am Gülixweg wird die Fahrradstraße saniert. Umlaufsperren sollen reduziert werden und Radfahrstreifen abmarkiert werden.

Die Stadtverwaltung ist außerdem im Austausch mit dem Landesbetrieb Straßen um auch Maßnahmen oberster Priorität, die nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen, anzugehen. Zentral ist dabei der Radverkehr entlang der Verkehrsachsen in die Nachbargemeinden wie auf der L476 (Lintforter Straße). Sie ist eine wichtige Alltagsradwegeverbindung und Pendelverbindung zwischen Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort. Erste Gespräche hatten keine zufriedenstellende Arbeitsteilung bei den Planungen zwischen der Stadt Neukirchen-Vluyn und dem Landesbetrieb Straßen ergeben und wurden deshalb verworfen. Auf Initiative der Stadtverwaltung wurden die Gespräche erfolgreich wiederaufgenommen und eine für die Stadt verbesserte Vereinbarung erarbeitet: Geplant ist nun eine Neuordnung der Landesstraße. Damit verbunden ist eine Abtrennung des Radweges, so dass die Sicherheit für die Radfahrenden erhöht wird und eine direkte und komfortable Strecke zwischen Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn entsteht. Kosten und Bau der neuen Radverbindung liegen laut Planungsvereinbarung beim Landesbetrieb Straßen NRW, lediglich die Planungsleistungen wären seitens der Kommune zu beauftragen und zu betreuen. Eine Neu-Priorisierung der vielen aktuellen Maßnahmen aus dem Tiefbauamt durch die Politik ist jedoch aus Verwaltungssicht erforderlich. Die Stadtverwaltung ist positiv gestimmt, dass durch die neue Arbeitsteilung der Radweg nach Kamp-Lintfort deutlich schneller realisiert werden kann.

 

Quelle: www.klimaschutz-nv.de

Stadt Haan sucht Klimaschutzmanager (w/m/d) als Unterstützung

Bei der Stadt Haan ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitstelle, befristet auf zwei Jahre, als

Klimaschutzmanager (w/m/d)

im Baudezernat zu besetzen. Es wurde eine Förderung beantragt. Die Stellenbesetzung erfolgt daher erst nach Bewilligung der Fördermittel.

Die Eingruppierung erfolgt -abhängig von den persönlichen Voraussetzungen- bis Entgeltgruppe 12 TVöD. Vorbeschäftigungszeiten, die eine entsprechende Berufserfahrung in diesem Aufgabegebiet vermittelt haben, können bei der Eingruppierung berücksichtigt werden. Die Stellenbe¬setzung ist auch mit Teilzeitkräften möglich, wenn Vor- und Nachmittage abgedeckt sind. Sie werden da¬her gebeten, Ihre Vorstellungen hinsichtlich des Arbeitszeitumfangs mitzuteilen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

Voraussetzungen sind:

Wir bieten Ihnen:

Die Stadt Haan verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Auswahlentscheidungen werden nach den Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes sowie des Gleichstellungsplanes der Stadt Haan getroffen. Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht.

Für allgemeine Informationen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung, Frau Schumacher, Tel.: 02129/911-131. Fachliche Fragen beantwortet Ihnen der Technische Beigeordnete, Herr Alparslan, Tel.: 02129/911-301.

Sollten Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 23.10.2020 an die

Bürgermeisterin der Stadt Haan
Personalabteilung
z.Hd. Frau Schumacher
Stichwort: Klimaschutzmanager
Kaiserstraße 85
42781 Haan
oder per E-Mail an
sabine.schumacher@stadt-haan.de
(bitte ausschließlich als pdf., txt. oder Bilddatei)

Gartenstadt Haan Die Bürgermeisterin
Gartenstadt Haan Die Bürgermeisterin, Kaiserstr. 85, 42781 Haan, Rheinland, Deutschland, Nordrhein-Westfalen
+49 2129 911131
sabine.schumacher@stadt-haan.de

Gemeinde Welver sucht Klimaschutzmanager/in (m/w/d)

Die Gemeinde Welver sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Klimaschutzmanager/in (m/w/d) in Vollzeit. Die Vergütung richtet sich nach Entgeltgruppe 11 TVöD.

Die Gemeinde Welver ist eine Gemeinde im Herzen von Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Soest. Sie liegt im Dreieck der Städte Hamm, Soest und Werl. Die Gemeinde Welver hat sich – nicht zuletzt auf Grund des Strukturwandels in der Landwirtschaft – zu einer Gemeinde entwickelt, deren Schwerpunkt das Wohnen ist. Auf einer Grundfläche von 85,60 qkm leben in der Gemeinde Welver mit seinen zugehörigen 20 Ortsteilen über 12.500 Einwohner.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

 

Wir erwarten:

oder

sowie

 

Wir bieten:

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis spätestens 06.12.2020 schriftlich an die Gemeinde Welver Kennwort:

Stellenausschreibung – Klimaschutzmanager/in

Am Markt 4 59514 Welver

oder in elektronischer Form an bewerbung@welver.de (Wir bitten bei Bewerbungen in elektronischer Form pdf-Formate zu verwenden.)

Wir verstehen uns als modernen, weltoffenen und sozialen Arbeitgeber. Besonders aufgeschlossen stehen wir Bewerbungen schwerbehinderter Menschen gegenüber. Die Gleichstellung unserer Beschäftigten ist für uns selbstverständlich. Mit der Zusendung der Bewerbung erklären sich die Bewerbenden gleichzeitig einverstanden, dass die erforderlichen Daten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens vorübergehend gespeichert werden. Wir bitten um Verständnis, dass Bewerbungsunterlagen aus Kostengründen nicht zurückgesandt werden. Daher empfehlen wir, keine Originalzeugnisse, Originalurkunden etc. der Bewerbung beizufügen bzw. auf Bewerbungsmappen zu verzichten.

Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens, werden die Unterlagen, unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte, vernichtet. Das Personalmanagement sichert jedoch die Aufbewahrung von Bewerbungsunterlagen für drei Monate zu.